die Kirche
Der bau der Kirche S. Maria delle Grazie alle Fornaci beginnt im Jahre 1694.
Die Fassade wird realisiert im Jahre 1727 unter Papst Benedikt XIII, wahrscheinlich nach den Plänen von Filippo Raguzzini.
Man kann deutlich den Bezug zum Baustil der Fassade des Oratoriums der Fillipini von Borromini erkennen, ohne jedoch die Struktur von der Forromini-Fassade zu übernehmen.
Das Relief am Hauptportal, in stuck gearbeitet, ein material das im 18. Jahrhundert sehr verbreitet war, stellt die Befreiung der Sklaven – gefangenen dar. Die Darstellung wird von der Krone der Jungfrau abgeschlossen, unter ihren Schutz wurde die Kirche gestellt.
Das innere der Kirche ist im stil des griechischen kreuzes, mit 4 Kapellen in den Seitenschiffen.
Diese Wahl ist erfolgt gemäß der traditionellen Römischen Architektur, speziell aus dem 15. Und 16. Jahrhundert. Die Kuppel konnte aus finanziellen und architektonischen gründen nie gebaut werden. Man kann auf Grund der tiefe der Apsis und der Aufteilung der Kapellen die Disposition dieser schon erkennen. Die Konstruktion der Sakristei und des Glockenturms aus dem XX jahrhundert lassen die Länge der Planimetrischen Ordnung erkennen. Im inneren des Gotteshauses , auf dem Hauptaltar, wird das bild der Jungfrau bewahrt, ein werk des Malers Gilles hallet (Egidio Alet 1620/1694). Das Gemälde stellt die Jungfrau mit dem segnenden Kind dar, das in der hand den Globus hält.
Die konventionelle Darstellung, aus Gründen der andacht so gewählt, wird durch die gelange Darstellung des Kindes kompensiert. An die Fassade angeschlossen ist das Kloster angeschlossen, errichtet zwischen 1721 und 1725, um das apostolische Kolleg für Missionen zu beherbergen.
Das Portal, eine sichtliche Bezugnahme auf Borromini, ist durch eine Treppe dem Straßenniveau angepasst, die doppeltreppe ist ähnlich die der Kirche.
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